Pariser Autosalon - Eindrücke & Messe-Erfolgskontrolle

Vom 2. bis 14. Oktober 2018 fand in Paris die 120. Auflage des Pariser Autosalons statt. Obwohl eine Reihe von prominenten Automobilherstellern auf der Jubiläumsshow nicht zugegen war, wie etwa Volkswagen, Opel oder Nissan, konnten die rund eine Millionen Besucher interessante Eindrücke und spannende Neupräsentationen erleben. Nicht zuletzt deswegen war auch FairControl in diesem Jahr wieder dabei, um für mehrere Aussteller Besucherbefragungen zur Messe-Erfolgskontrolle durchzuführen.

Elektromodelle werden inzwischen von fast jedem Aussteller gezeigt. BMW inszenierte aus seinem Programm den neuen BMW i3s sowie den bulligeren BMW Concept iX3, der allerdings schon im Frühjahr in Peking zum ersten Mal der Weltöffentlichkeit präsentiert wurde. Andere deutsche Automobilhersteller zeigten ebenfalls, was sie in diesem Segment zu bieten haben: So stellte Audi seinen Audi e-tron und Mercedes den EQC vor. Trotz der aktuellen Diskussionen um Diesel & Stickoxide, Feinstaub & Co, lag der Fokus der Deutschen mit den weiteren ausgestellten Modellen aber nach wie vor auf klassischen Benzinern und
Dieselmodellen.

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Nahezu komplett auf Hybrid- und Elektromodelle setzte hingegen die Show-Präsentation von Toyota. Damit zeigten die Japaner, wie sie diesen Zukunftsmarkt konsequent bespielen wollen. Die französischen Hausherren, allen voran Renault in Halle eins, wagte einen noch weiteren Ausblick in die Zukunft mit ihrem „EZ“ Concept-Modellen: Mit dem EZ PRO dem autonomen Frachtfahrzeug auf der einen und dem EZ-ULTIMO, der selbstfahrenden Luxus-Lounge, auf der anderen Seite.

Aus Sicht der Messe-Erfolgskontrolle war darüber hinaus interessant, wie Aussteller verstärkt auf Erlebnisse und die Inszenierung ihrer Präsentationen setzen.

So konnte man bei Renault mittels Time-Machine in die Vergangenheit reisen oder einen Ausblick in die Zukunft der Mobilität wagen. Zudem gab es eine interessante Alternative zu klassischen Racing-Simulatoren, wie sie auf dem Großteil der Stände zu finden sind, und zwar einen virtuellen Pit-Stop des Renault Formula One Teams, bei dem man einen Reifenwechsel in der Formel 1 hautnah erleben konnte. Škoda animierte seine Besucher mit verschiedenen kleineren Wettbewerben am Stand und bei BMW wurde die Alltagstauglichkeit des Intelligent Personal Assistants (IPA) im Rahmen einer stündlich wiederkehrenden Show präsentiert. Besonders Fokus auf die emotionale DNA der eigenen Marke legte AMG mit Motorensound aus Lautsprechern und aggressiv-roter Farbgebung der Weltpremiere des GT 43.

Wir haben in Paris erlebt, dass Markenwerte für Besucher erlebbar gemacht und Emotionen in den Messepräsentation weiter fokussiert werden.
Als Spezialisten für Messeerfolg und Messe-Erfolgskontrolle stellt sich uns natürlich die Frage, wann Aussteller anfangen zu hinterfragen, welche Botschaften beim Besucher im Kopf ankommen und sich auf die Einstellungen zu den besuchten Marken auswirken. Erkenntnisse aus Besucherbefragungen helfen dabei, diese Fragestellungen fundiert zu ergründen und die Messebeteiligungen evolutionär an den Bedürfnissen der Zielgruppen auszurichten und weiterzuentwickeln.

Mal sehen wie es weitergeht mit der Gestaltung von Visitor Journey & Touch Points auf Messen - Wir sind schon gespannt auf die Hightlights im Messejahr 2019!

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Tags: Messe-Erfolgskontrolle, Aktuelles, Besucherbefragung, Zielgruppenbefragung, Imagetransfer, Brand Messaging Analyse